Hauskreise

„Geht und macht Hauskreise!“. Den Satz hört man immer wieder vom Ortsprediger und Verantwortlichen in deiner Vereinigung. Doch es scheitert meistens an der Umsetzung, weil man Angst hat vor diesem riesen großen Aufgabenberg, der sich “Organisation“ nennt. Pustekuchen! In den folgenden Zeilen wollen wir dir zeigen, wie einfach ein Hauskreis sein kann, ohne dass es ein großer Aufwand ist.

1. Wo?

Im Wort HAUSkreis steckt eigentlich der genaue Ort drin, wo er stattfinden kann. Ein Ort, an dem DU dich wohlfühlst (z.B. dein Zimmer, Jugendraum, Café).

2. Wie oft?

Einmal im Monat?! Zweimal im Monat?! Jede Woche einmal?! Das wäre unser Vorschlag. Tipp: Nimm dir mit deinen Freunden einen festen Tag für den Hauskreis in der Woche (z.B. Donnerstag ist Hauskreis-Tag), damit eine Regelmäßigkeit entsteht.

3. Wer?

In einem Hauskreis kann jeder mitmachen. Macht euch gemeinsam bewusst für WEN der Hauskreis sein soll. (Studenten, Jugendliche, generationsübergreifend, Frauen, Männer ...)

4. Thema?

Ja, daran scheitern viele Hauskreise. Wer macht das Thema?! Ein Prediger ist nicht immer vor Ort. Sich extra hinsetzen und ein Thema ausarbeiten braucht seine Zeit. Deswegen schlagen wir dir ein paar Hauskreis-Materialien vor.

Falls Du noch weiteren Ideen hast, was man als Thema für einen Hauskreis nutzen kann, dann schick es uns zu. Der Materialpool soll durch dich wachsen.

5. Ablauf?

Dein Hauskreis könnte wie folgt aussehen:

·      Start

   z.B. mit Wochenrückblick: Was habt ihr seid dem letzten Hauskreis erlebt?

·      Thema

   Siehe Ideenpool

·      Gesprächsfragen

   Hast du den Text verstanden? Was ist dir im Text wichtig geworden? Was nimmst du mit?

·      Gebetsrunde

   Welches Anliegen möchtest du an Gott los werden? Wo brauchst du seine Hilfe? Wofür bist du  dankbar?

 

Neben diesen Elementen könnte ihr die Zeit vor- und hinterher noch anderweitig mit Leben füllen, z.B. Singen, Kochen, Essen, Spielen.

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Kreiert euren eigenen Hauskreis-Style.