Spielregeln Hansa Pokal

 

1. Spielberechtigt sind Spieler im Alter ab 15 Jahren. Das Turnier ist offen für Freunde der Adventjugend und andere Gäste, allerdings müssen pro Mannschaft zu jeder Zeit des Spiels mindestens drei Jugendliche der Adventjugend auf dem Spielfeld sein. Der Turnierleitung ist vor Beginn des Turniers eine Übersicht aller Mannschaftsspieler auszuhändigen.

2. Unter allen teilnehmenden Mannschaften wird ein Fair-Play-Pokal ausgespielt. Dieser Pokal ist mit einer Prämie von € 50,- verbunden. Kriterium dafür ist positives und faires Verhalten der gesamten Mannschaft während der Spiele und auch außerhalb des Spielfelds.

3. Pro Mannschaft sind 4 Feldspieler und ein Torwart auf dem Spielfeld. Auswechslungen der Feldspieler sind während des laufenden Spiels unbegrenzt möglich; ein Torwartwechsel muss dem Schiedsrichter angezeigt werden und ist nur während einer Spielunterbrechung möglich.

4. Wer wiederholt mit dem Schiedsrichter diskutiert, kann mit einer Zeitstrafe belegt werden. Eine Beleidigung des Schiedsrichters, eines Gegenspielers oder eines Mitspielers führt grundsätzlich zum Feldverweis.

5. Alle Freistöße werden indirekt ausgeführt. Direkt verwandelte Freistöße werden nicht als Tor anerkannt, sondern es erfolgt Abstoß. Innerhalb des Strafraums (Sieben-Meter-Kreis) an der angreifenden Mannschaft verursachte Freistöße werden als Strafstoß (9m) mit maximal 3 Schritten Anlauf ausgeführt.

6. Regelverstöße können neben der Spielstrafe (Freistoß, Strafstoß) auch mit einer persönlichen Strafe (Verwarnung, Zeitstrafe, Feldverweis) geahndet werden, vor allem dann, wenn die Gesundheit anderer Spieler gefährdet wird oder sich Spieler grob unsportlich betragen. Die Zeitstrafe beträgt 2 Minuten; während dieser Zeit spielt die betroffene Mannschaft in Unterzahl. Wenn gegen einen Spieler im gleichen Spiel nach einer Verwarnung oder einer Zeitstrafe eine weitere persönliche Strafe (Verwarnung, Zeitstrafe) verhängt werden muss, hat dies den Feldverweis zur Folge. Die Mannschaft des Spielers spielt bis zum Ende des laufenden Spiels in Unterzahl. Wer des Feldes verwiesen wird, ist mindestens für das nächste Spiel seiner Mannschaft gesperrt. Die Turnierleitung entscheidet über eine eventuelle Verlängerung der Sperre. Tätlichkeiten ziehen den Ausschluss des betreffenden Spielers vom gesamten Turnier nach sich.

7. Der Torwart muss deutlich gekennzeichnet sein (z.B. Handschuhe) und darf sich auf dem ganzen Spielfeld frei bewegen. Rückpässe dürfen von ihm nicht innerhalb des Strafraums mit der Hand aufgenommen werden. Wenn ein Torwart außerhalb des Strafraums den Ball absichtlich mit der Hand spielt, wird er des Feldes verwiesen.

8. Ein Tor kann von jedem Punkt der gegnerischen Hälfte aus erzielt werden. Berührt der Ball die Decke, wird das Spiel unterhalb dieser Stelle mit Freistoß für die gegnerische Mannschaft fortgesetzt.

9. Abstöße können per Fuß oder per Hand ausgeführt werden. Der Ball ist dabei erst im Spiel, wenn er den Strafraum verlassen hat. Überschreitet der Ball nach einem Abstoß (also nicht aus dem laufenden Spiel heraus!!!) die Mittellinie ohne von einem weiteren Spieler oder dem Boden berührt worden zu sein, erhält die gegnerische Mannschaft einen Freistoß dort, wo der Ball die Mittellinie überquert hat. Einwürfe werden eingerollt, Eckstöße getreten.

10. Wenn zwei Mannschaften am Ende der Gruppenphase die gleiche Punktzahl haben, zählt zuerst der direkte Vergleich dieser Mannschaften, dann das bessere Torverhältnis und schließlich die höhere Anzahl von geschossenen Toren. Sollten alle diese Kriterien nicht zur Entscheidung führen, gibt es ein 9-Meter-Schießen (je Mannschaft fünf Spieler, danach abwechselnd bis zur Entscheidung). Wenn Platzierungsspiele unentschieden enden, wird ebenso verfahren.

Stand:  Hamburg, den 12.06.2017